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Notwendig

Die kleinen, weißen Wölfe

Benjamin und Otto waren sehr aufgeregt. Heute wurden nämlich neue Zoobewohner erwartet. Zwei kleine Wölfe aus dem fernen Kanada. Glaubst du, das neue Gehege gefällt den Wölfen ? Doch Benjamin machte sich keine Sorgen. Gemeinsam mit Karl hatte er schließlich die ganze Woche Hügel gebaut, Steine aufgeschichtet und Büsche gepflanzt. Die Wölfe werden sich hier so wohl fühlen wie in ihrer Heimat. Da hupte laut ein Auto. Endlich! Der Tiertransporter fuhr durch das Zootor und Benjamin bereitete sich auf die Begrüßung vor. Törööö! Herzlich willkommmen! Der Transporter fuhr direkt zum neuen Wolfsgehege. Doch als der Fahrer die Klappe herunterließ und die beiden Wölfe heraustapsten, war die Überraschung groß. Oooooh, die sind ja ganz weiß! Der Fahrer erklärte Otto und Benjamin, dass dies ganz besondere und kostbare Wölfe seien. Darf man dann überhaupt mit ihnen spielen? Doch bevor der Fahrer antworten konnte, liefen die Wölfe auf Otto zu, zupften ihn an den Haaren und kuschelten sich an ihn. Inzwischen waren die Zootiere neugierig herbeigeströmt. Die Ente Nat-Nat schnatterte, Leo Löwe brüllte und Zarah Zebra wieherte zur Begrüßung. Das war vielleicht ein Krach! Ängstlich flüchteten sich die kleinen Wölfe hinter Benjamins Beine. Keine Angst! Das sind alles gute Freunde! Vorsichtig kamen die Wölfe wieder zum Vorschein und schnüffelten bald mutig an all den unbekannten Dingen. Wie heißen sie denn überhaupt? Benjamin schmunzelte. Whoopy und Woody! Sind das nicht schöne Namen? Das fand Otto auch. Gern hätte er mit Whoopy und Woody gespielt, aber die Sonne ging schon unter. Otto strich den Wölfen noch ein letztes Mal über ihr schönes, weißes Fell! Schlaft gut! Morgen zeigen wir euch den ganzen Zoo! Dann gingen Otto und Benjamin ins Elefantenhaus. Otto durfte heute nämlich bei seinem Freund übernachten. (gähnt) Bin ich müde, Otto! Doch als Otto das Licht ausknipsen wollte, blieb es hell im Zimmer. Na klar! Denn heute war ja Vollmond. Und der schien direkt ins Fenster hinein. Plötzlich zuckten Otto und Benjamin zusammen. Unheimliche Töne waren zu hören. Benjamin, was ist das? Ich fürchte mich! Es klang wirklich unheimlich durch die Nacht. Benjamin beruhigte Otto und legte ihm eine Decke über die Schultern. Los, Otto! Am besten wir sehen einmal nach, woher die Töne kommen. Benjamin und Otto liefen durch den Zoo. Immer lauter wurden die Töne. Wie ein jammervolles Heulen klang es. Und dann sahen sie es. Auf einem Felsvorsprung saßen die beiden Wölfe und heulten den Vollmond an. Selbst als Benjamin und Otto sie mit ihren Namen riefen, ließen sie sich nicht stören in ihrem Konzert. Otto lachte. Sie singen den Vollmond an! Inzwischen waren auch die anderen Zootiere von dem Lärm aufgewacht. Vor allem Leo Löwe war über die Störung verärgert und brüllte laut. Roooaaaawwww! Das war vielleicht ein Krach! Aber zum Glück hatte Benjamin wieder eine seiner berühmten Ideen. Behutsam nahm er die Wölfe in seine Arme und ging zum Wolfshaus. Otto hielt seinem Freund die Tür auf. Die Wölfe hören gar nicht mehr auf zu heulen! Doch Benjamin legte die kleinen Wölfe jetzt vorsichtig in ihre Kuschelecke. Dann zog er die Vorhänge zu, damit sie den Mond nicht mehr sehen konnten. Und eh sie sich versahen, schliefen die Wölfe tief und fest. Jetzt gehen wir auch ins Bett und ziehen die Vorhänge zu. Ja, Otto? Und das taten sie. Und schliefen bis weit in den nächsten Morgen hinein. Gute Nacht liebe Kinder. 

 

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